{"id":3748,"date":"2024-01-30T15:37:56","date_gmt":"2024-01-30T15:37:56","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ksk.ch\/?p=3748"},"modified":"2024-01-30T15:39:05","modified_gmt":"2024-01-30T15:39:05","slug":"drei-johannas-und-eine-musikerin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/2024\/01\/30\/drei-johannas-und-eine-musikerin\/","title":{"rendered":"Drei Johannas und eine Musikerin"},"content":{"rendered":"\n<p>Mitte Januar haben sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Freifachs \u00abTheater \u2013 vor der Klasse, auf der B\u00fchne, vor der Kamera\u00bb auf eine dramatische Exkursion begeben. Ziel war das Schauspielhaus Z\u00fcrich. Gemeinsam haben wir uns das St\u00fcck \u00abJohanna\u00bb nach Johanna von Orl\u00e9ans von Friedrich Schiller in der Regie von Leonie B\u00f6hm angesehen.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Tomasz Robak<\/em><\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large is-style-default\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"768\" src=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_7978-1024x768.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3749\" srcset=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_7978-1024x768.jpeg 1024w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_7978-300x225.jpeg 300w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_7978-768x576.jpeg 768w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_7978-1536x1152.jpeg 1536w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/01\/IMG_7978-2048x1536.jpeg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">F\u00fcr den Freikurs \u00abTheater\u00bb ging es am 12.01. nach Z\u00fcrich. (Tomasz Robak)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\"><br>Zur \u00dcberraschung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler handelte es sich aber nicht um eine konservative Nacherz\u00e4hlung der Geschichte von Johanna von Orl\u00e9ans, einer jungen Frau, die im 15. Jahrhundert dem sp\u00e4teren franz\u00f6sischen K\u00f6nig zum Sieg \u00fcber die Engl\u00e4nder verhalf. Leonie B\u00f6hms Inszenierung arbeitet sich vielmehr an einzelnen Themen ab. Das schafft sie, indem sie das St\u00fcck radikal k\u00fcrzt und die Texte neu anordnet. Innerhalb dieser Texte gibt es aber auch Platz f\u00fcr Improvisation. Das Ensemble, das die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler mit ihrer gro\u00dfen Spielfreude begeistern konnte, bestand aus drei Johannas und einer Musikerin. Sie stellen sich die Frage, wof\u00fcr es sich zu k\u00e4mpfen lohnt. Eine Frage, die dem ein oder anderen jungen Menschen bekannt vorkommen k\u00f6nnte. Johanna hat vor sechs Jahrhunderten scheinbar im Alleingang, befeuert durch ihren Idealismus \u2013 manche w\u00fcrden wohl sagen Fanatismus \u2013 den Lauf der Geschichte ver\u00e4ndern k\u00f6nnen. In Z\u00fcrich durften wir aber drei Johannas sehen, die nicht nur \u00fcberzeugt sind, sondern auch mit sich hadern, weil sie nicht wissen, wie sie der gro\u00dfen Schlacht begegnen sollen. Wie soll das auch gehen als einzelne Person? In Zeiten vielf\u00e4ltiger Krisen, die an Komplexit\u00e4t zunehmen, kann uns die Figur der Johanna aber dennoch den Mut verleihen, f\u00fcr unsere Werte einzustehen und unsere Sorgen und \u00c4ngste zu \u00fcberwinden.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Der Freikurs \u00abTheater \u2013 vor der Klasse, auf der B\u00fchne, vor der Kamera\u00bb mit Schauspieler Tomasz Robak findet im Fr\u00fchlingssemester jeweils freitags um 17 Uhr im C 04 statt. <\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mitte Januar haben sich die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler des Freifachs \u00abTheater \u2013 vor der Klasse, auf der B\u00fchne, vor der Kamera\u00bb auf eine dramatische Exkursion&hellip;<\/p>\n<p> <a class=\"more-link\" href=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/2024\/01\/30\/drei-johannas-und-eine-musikerin\/\">Read more<\/a><\/p>\n","protected":false},"author":39,"featured_media":3749,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1],"tags":[],"class_list":{"0":"post-3748","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-allgemein"},"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-21 08:35:15","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3748","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/39"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=3748"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3748\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":3751,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/3748\/revisions\/3751"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media\/3749"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=3748"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=3748"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=3748"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}