{"id":3839,"date":"2024-03-25T15:25:04","date_gmt":"2024-03-25T15:25:04","guid":{"rendered":"https:\/\/blog.ksk.ch\/?p=3839"},"modified":"2024-03-25T15:25:05","modified_gmt":"2024-03-25T15:25:05","slug":"vom-schulzimmer-zum-zimmern","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/blog.ksk.ch\/index.php\/2024\/03\/25\/vom-schulzimmer-zum-zimmern\/","title":{"rendered":"Vom Schulzimmer zum Zimmern"},"content":{"rendered":"\n<p>Biologie- und Chemielehrer Sebastian Ehm arbeitet zwar bereits seit 15 Jahren an der KSK, ist aber dieses Semester doch ein R\u00fcckkehrer an die Schule. Von August bis Januar zog er n\u00e4mlich sein Bildungssemester ein \u2013 ein halbes Jahr mit drei Schwerpunkten, die ihn unter anderem in zwei Schreinereien f\u00fchrten.<\/p>\n\n\n\n<p><em>Corina Tobler<\/em><\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-drop-cap\">Etwas will Sebastian Ehm gleich zu Beginn klarstellen: Ein Bildungssemester f\u00fcr eine Lehrperson an der Mittelschule ist kein Bildungsurlaub. \u00abMan muss ein Programm einreichen, mit Stundenangaben, die auch zum Anstellungsgrad passen. Ich wollte nicht Urlaub, aber hatte das starke Bed\u00fcrfnis, mal ein halbes Jahr nicht unterrichten zu m\u00fcssen\u00bb, beschreibt er seine \u00dcberlegungen zu Beginn des Prozesses.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Drei Schwerpunkte gew\u00e4hlt<\/h2>\n\n\n\n<p>Auf die Frage danach, was er in den sechs Monaten machen wolle, fand Sebastian Ehm drei Antworten, die sich alle unter dem Begriff selbstorganisiertes Lernen (SOL) zusammenfassen lassen. \u00abDer Kanton schreibt vor, dass die Inhalte und Ziele eines Bildungssemesters aus einem von drei Bereichen kommen: pers\u00f6nliche, p\u00e4dagogische oder inhaltliche Weiterbildung. Ich habe dann aus allen drei Bereichen etwas gew\u00e4hlt, musste aber sehr vieles selbst organisieren, da es fast keine Kurse an p\u00e4dagogischen Hochschulen oder Unis gab\u00bb, erz\u00e4hlt Ehm. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img fetchpriority=\"high\" decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"761\" src=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sebastian-Ehm-Sabbatical-2024-ToC-1024x761.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3841\" srcset=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sebastian-Ehm-Sabbatical-2024-ToC-1024x761.jpg 1024w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sebastian-Ehm-Sabbatical-2024-ToC-300x223.jpg 300w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sebastian-Ehm-Sabbatical-2024-ToC-768x571.jpg 768w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sebastian-Ehm-Sabbatical-2024-ToC-1536x1141.jpg 1536w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/03\/Sebastian-Ehm-Sabbatical-2024-ToC-2048x1521.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Sebastian Ehm will ein zweites Bildungssemester. (Corina Tobler)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Das Thema SOL habe er gew\u00e4hlt, weil er nach 15-j\u00e4hriger Lehrt\u00e4tigkeit gemerkt habe, dass er mehr Freude daran habe, Gruppen oder Individuen etwas zu erkl\u00e4ren, das ihnen unter den N\u00e4geln brenne, w\u00e4hrend ihm Frontalunterricht zunehmend weniger Spass mache. So habe er schon vorher begonnen, mehr in diese Richtung zu arbeiten. \u00abIch habe als p\u00e4dagogischen Bereich die Weiterbildung SOL 1 an der PH Bern absolviert.\u00bb Abgesehen von diesem Kurs, in den er etwas \u00fcbervorbereitet reingegangen sei, hat Sebastian Ehm sein ganzes Restprogramm selbst gemanagt. \u00abDas war nicht unanstrengend. Die Routine aus 15 Jahren Schule ist pl\u00f6tzlich weg, man muss sich selbst organisieren lernen, neue Arbeitsweisen anwenden.\u00bb <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Challenge Selbstorganisation <\/h2>\n\n\n\n<p>Dies empfand er als grosse Herausforderung, da seine Arbeit meist alleine in seinem B\u00fcro zuhause vonstatten ging. \u00abEs war anstrengend und unangenehm, da ich keinen Austausch mit Kollegen hatte. Aus diesem Grund gehe ich seit meinem Wiedereinstieg bewusst \u00f6fter ins Lehrerzimmer, um genau diesen Austausch zu sch\u00e4tzen und zu pflegen.\u00bb Spannend sei die Realisierung gewesen, dass er genau das, was er gerade tue, lernen wolle: SOL. \u00abDas Hauptziel von SOL ist eigentlich, dass die Jugendlichen am Ende der Kantizeit gelernt haben, wie sie in der Zukunft arbeiten und lernen. Es geht um das Ziel der Handlungskompetenz. F\u00fcr mich war es ein Aha-Effekt, zu merken, dass ich&#8217;s nicht so gut oder nicht perfekt konnte.\u00bb <\/p>\n\n\n\n<p>Trotz der Herausforderungen fand Ehm im fachlichen Schwerpunkt diverse Ans\u00e4tze, sein Material mit Blick auf SOL zu \u00fcberarbeiten. \u00abIch wollte bewusst keine neuen fachlichen Ideen, sondern Zeit, da ich sonst immer zu viele Ideen und zu wenig Zeit habe. So konnte ich teils neue SOL-Bl\u00f6cke erstellen und  bestehende Bl\u00f6cke \u00fcberarbeiten\u00bb, erz\u00e4hlt er. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In der Schreinerei<\/h2>\n\n\n\n<p>Besonders begeistert hat Sebastian Ehm allerdings der Teil des Bildungssemesters, den er der pers\u00f6nlichen Weiterbildung widmete. Er arbeitete mehrere Wochen in zwei Schreinereien mit, nachdem er sich seit Ostern 2021 intensiver mit Holzwerken besch\u00e4ftigt hatte. Er hatte damals innert einer Woche drei Schreinerkurse in Freiburg im Breisgau absolviert. \u00abDas hat mir wahnsinnig Spass gemacht. Ich merkte, dass ich\u2019s auch nicht schlecht mache, was mir Vertrauen gab, nach noch ein paar Kursen die grossen Maschinen bedienen zu wollen.\u00bb Schliesslich habe er seinen Mut zusammengenommen und f\u00fcrs Bildungssemester angefragt. Fachbez\u00fcge zu Biologie und Chemie seien \u00fcber die Holzarten sowie die Oberfl\u00e4chenbehandlung da.<\/p>\n\n\n\n<p>Ehm wurde nicht entt\u00e4uscht: \u00abEs war genial und sehr \u00fcberraschend, weil man sich als Lehrperson ja nur bedingt gewohnt ist, acht Stunden und mehr am Tag am gleichen Ort durchzuarbeiten. Davor hatte ich extrem Respekt. Eine Schreinerei hat Zehn-Stunden-Tage mit zweimal 30 Minuten Pause\u00bb, berichtet er. Es habe aber keinen einzigen Tag gegeben, dessen Ende er sich herbeigesehnt habe. \u00abIch hatte solche Freude! Es ist nicht so eine geistige Belastung und anders als im Lehrerjob hatte ich nicht die Entscheidungsdichte eines D\u00fcsenjetpiloten. K\u00f6rperlich war die Arbeit machbar, besser als erwartet\u00bb, zieht er Bilanz. <\/p>\n\n\n<div class=\"wp-block-image\">\n<figure class=\"aligncenter size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"1024\" height=\"576\" src=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Werkstattwagen-Salem-ausgezogen-schra\u0308g-1024x576.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3783\" srcset=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Werkstattwagen-Salem-ausgezogen-schra\u0308g-1024x576.jpg 1024w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Werkstattwagen-Salem-ausgezogen-schra\u0308g-300x169.jpg 300w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Werkstattwagen-Salem-ausgezogen-schra\u0308g-768x432.jpg 768w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Werkstattwagen-Salem-ausgezogen-schra\u0308g-1536x864.jpg 1536w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Werkstattwagen-Salem-ausgezogen-schra\u0308g-2048x1152.jpg 2048w\" sizes=\"(max-width: 1024px) 100vw, 1024px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der Schrank, den Sebastian Ehm f\u00fcr die Firma Liebwerk schreinerte. (Sebastian Ehm)<\/figcaption><\/figure>\n<\/div>\n\n\n<p>Seine Schreinert\u00e4tigkeit resultierte in sichtbaren Ergebnissen: In der Schreinerei Liebwerk in Salem (DE) hatte er eigenes kleines Projekt und baute einen Werkstattschrank f\u00fcr die Firma selbst (Bild oben). Zudem arbeitete er an Firmenprojekten mit. \u00abDas Gesch\u00e4ft produziert zu 80 Prozent Massivholzm\u00f6bel. Ich war mal in einem Workshop, in dem ein Schneidebrett hergestellt wurde und lernte so die Leute kennen\u00bb, erz\u00e4hlt Ehm, dessen zweiter Arbeitgeber die Schreinerei Br\u00e4ndli in Kreuzlingen war. Im kleinen Betrieb dort werden vor allem Plattenm\u00f6bel hergestellt und f\u00fcr Ehm gab es wenig Arbeit. So kam es, dass er dort f\u00fcr sein Zuhause M\u00f6bel schreinern durfte. \u00abMeine Frau Claudia w\u00fcnschte sich Stauraum hinter dem Klavier, wir hatten einen alten Couchtisch aus der Brocki, und drei alte, sehr sch\u00f6ne St\u00fchle von meiner Oma, von denen der vierte fehlte.\u00bb Alle drei St\u00fccke stellte Ehm im Bildungssemester her (siehe Bilder).<\/p>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-gallery has-nested-images columns-default is-cropped wp-block-gallery-1 is-layout-flex wp-block-gallery-is-layout-flex\">\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"3781\" src=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-576x1024.jpeg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3781\" srcset=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-576x1024.jpeg 576w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-169x300.jpeg 169w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-768x1365.jpeg 768w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-864x1536.jpeg 864w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-1152x2048.jpeg 1152w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Korpus-mit-Regal-hinter-dem-Klavier-scaled.jpeg 1440w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Das Wandregal.<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"3782\" src=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3782\" srcset=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-576x1024.jpg 576w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-169x300.jpg 169w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-768x1365.jpg 768w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-864x1536.jpg 864w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Couchtisch-fertig-mit-Glasplatte-II-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><\/figure>\n\n\n\n<figure class=\"wp-block-image size-large\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" width=\"576\" height=\"1024\" data-id=\"3784\" src=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-576x1024.jpg\" alt=\"\" class=\"wp-image-3784\" srcset=\"https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-576x1024.jpg 576w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-169x300.jpg 169w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-768x1365.jpg 768w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-864x1536.jpg 864w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-1152x2048.jpg 1152w, https:\/\/blog.ksk.ch\/wp-content\/uploads\/2024\/02\/Stuhl-fertig-III-scaled.jpg 1440w\" sizes=\"(max-width: 576px) 100vw, 576px\" \/><figcaption class=\"wp-element-caption\">Der vierte Stuhl.<\/figcaption><\/figure>\n<figcaption class=\"blocks-gallery-caption wp-element-caption\">Die Produkte aus Ehms Zeit in der Schreinerei Br\u00e4ndli in Kreuzlingen. (Sebastian Ehm)<\/figcaption><\/figure>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">\u00abAbsolut zu empfehlen\u00bb<\/h2>\n\n\n\n<p>Mittlerweile hat der Schulalltag Sebastian Ehm nat\u00fcrlich wieder fest im Griff. \u00abIn den Sportferien war ich schrecklich nerv\u00f6s, habe mir aber vieles davon wohl auch eingeredet, da ich eh am Sonntag immer wegen Montag nerv\u00f6s bin, ebenso am letzten Sonntag von Ferien. R\u00fcckblickend war der Anfang aber nicht viel anders auch sonst, was ja eigentlich gut ist; das Ziel war ja nicht, mich komplett zu ver\u00e4ndern\u00bb, sagt Ehm. Das Bildungssemester hat aber beim ihm definitiv Spuren hinterlassen. In seinem Haus hat er mittlerweile eine kleine Holzwerkstatt. Auftr\u00e4ge nehme er noch keine an, sagt er und schmunzelt. \u00abSch\u00f6n w\u00e4re, wenn ich irgendwann vielleicht einen Tag pro Woche in der Schreinerei voll arbeiten k\u00f6nnte und daneben vier Tage an der Schule. Es ist toll, am Abend in der Hand zu halten, was man erreicht hat.\u00bb Das Wissen aus dem Matheunterricht in seiner Gymnasialzeit helfe ihm \u00fcbrigens dabei, da er Trigonometrie vorher nie derart exzessiv habe brauchen m\u00fcssen. <\/p>\n\n\n\n<p>Das Bildungssemester w\u00fcrde Sebastian Ehm anderen Lehrpersonen absolut empfehlen. \u00abAusser, jemand weiss, dass er oder sie es nicht aushalten w\u00fcrde, die Klassen nicht mehr zu sehen. Wer hat schon die M\u00f6glichkeit, so lange in einem Beruf dieselbe Arbeit zu machen? Abwechslung ist n\u00f6tig und der Rahmen, den man hier erh\u00e4lt, ist eine riesige Chance.\u00bb Dass er sie genau zu diesem Zeitpunkt nutzte, hatte \u00fcbrigens diverse Gr\u00fcnde. Einerseits erf\u00fcllt er als Person, die seit mindestens zehn Jahren Hauptlehrperson und nocht nicht 55 Jahre alt ist die Bedingungen, ein solches Semester zugesprochen zu erhalten. \u00abAndererseits wurde mir gesagt, man habe alle zehn Jahre Anspruch auf ein Bildungssemester, so dass ich dachte, ich m\u00fcsse nun loslegen, um die Chance ein zweites Mal zu erhalten\u00bb, sagt er. Letzteres stimmt nicht; jede Lehrperson darf nur ein Bildungssemester beziehen. <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">In zehn Jahren wieder<\/h2>\n\n\n\n<p>Sebastian Ehm will die Erfahrung dennoch ein zweites Mal machen. \u00abIch bin jetzt auf den Geschmack gekommen und will das vor der Pension nochmals machen. Dann aber selbst organisiert und bezahlt. Ich werde bis zur Pension noch mindestens 20 Jahre arbeiten. Das ist noch eine verdammt lange Zeit. Nach acht bis zehn weiteren Jahren kann ich einen Tapetenwechsel sicher nochmals brauchen, beginne daher bereits jetzt, daf\u00fcr zu sparen\u00bb, sagt Ehm, der bei einem zweiten Bildungssemester auch die Chance sieht, mit seiner ganzen Familie zu verreisen. \u00abMeine 3- und 5-j\u00e4hrigen Kinder h\u00e4tten jetzt davon wenig gehabt. In zehn Jahren hingegen f\u00e4nden sie das bestimmt cool.\u00bb<\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n\n\n\n<p><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Biologie- und Chemielehrer Sebastian Ehm arbeitet zwar bereits seit 15 Jahren an der KSK, ist aber dieses Semester doch ein R\u00fcckkehrer an die Schule. 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