Eine Woche vor der Vorrunde der Mittelschulmeister*innenschaften im Poetry Slam findet ein freiwilliger vierstündiger Performance-Workshop an der KSK statt. Lukas Becker, erfahrener Slammer, arbeitet einen Nachmittag lang mit Schülerinnen und Schülern an ihren Texten und ihrer Performance.
Carina Lukosch
Lockere Atmosphäre. Lachen. Applaus. Ein Kreis. Acht Schüler. Eine Schülerin. Ein Slammer. Und einiges, das sie verbindet: Die Liebe zur Sprache, der Sinn fürs Detail, die Freude an der Bühne, die Lust am Text und ein wohl leicht erhöhter Adrenalinpegel. Der Workshop ist die Vorbereitung für die schulinterne Vorrunde der Slam-Meister*innenschaften am 10.11.2026.

Mikrofonerfahrung haben einige, dennoch ist es wohl neu, einen eigenen Text zu präsentieren – und das sogar öffentlich. Viele Stunden Arbeit stecken in dem Produkt und bevor es im Rampenlicht strahlen und Bühnenluft schnuppern darf, soll alles sitzen. Jedes Wort, jeder Blick, jedes Blinzeln, jede Handbewegung, sogar das Betreten der Bühne. Bei Nicola meint man, er fliege hinauf, so viel Schwung hat er, als er alle Stufen auf einmal nimmt und direkt zu seinem multilingualen Text anhebt. Nathan möchte gerne etwas mehr steuern, nicht ganz so «freestylen», wie er es sonst immer macht und Joel erhofft sich von dem Workshop «die Nervosität in den Griff zu kriegen».



Die Texte werden mehrfach vorgetragen. «Und jetzt stell dir vor, du bist eine total übertriebene Influencerin, wie würde sie den Text vortragen?», motiviert Lukas Emily dazu, ihrem Text einen anderen Ton zu geben. Es funktioniert, Ton getroffen, Gestik und Mimik stimmen auch. Wow.
Wir freuen uns auf Dienstag, den 10.11.2026, wenn die Aula der Kantonsschule um 17:10 Uhr zur Bühne für Slammerinnen und Slammer wird.


